Verbraucherinformation über Nährwerte von Lebensmitteln verbessern
Verbraucher sollen klar erkennen können: Wie viel Energie, wie viel an bestimmten Nährstoffen, wie etwa Zucker, Fett und Salz enthält ein Produkt? Und wie viel kann man davon essen, wenn man sich ausgewogen ernähren möchte?
Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet das BMELV sowohl national wie auch auf EU-Ebene an einer Verbesserung der Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über die Nährwerte von Lebensmitteln.
Das BMELV hält eine EU-weite obligatorische Nährwertkennzeichnung grundsätzlich für angebracht. Bei den Beratungen in Brüssel zu einem Vorschlag der EU-Kommission für eine EG-Verordnung zur Information der Verbraucher über Lebensmittel setzt sich das Ministerium für eine übersichtliche und gleichzeitig praktikable Nährwertkennzeichnung ein.
Auf nationaler Ebene will Ministerin Aigner das "1 plus 4 Modell" weiter ausbauen, das erfreulicherweise zunehmend von den Unternehmen genutzt wird. Dieses Modell will Deutschland auch auf europäischer Ebene einbringen.
Derzeit laufen Gespräche mit Verbänden und der Wissenschaft über die Frage, wie die Verständlichkeit der Verbraucherinformation über Nährwerte von Lebensmitteln und die Nutzung solcher Angaben weiter verbessert werden kann. Hierzu wurde Anfang Februar 2009 eine Arbeitsgruppe eingerichtet.
Ziel des BMELV ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher in Zukunft noch bessere Hilfestellung für eine gesunde und ausgewogene Ernährung bereits beim Einkauf zu geben.



