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Nachwachsende Rohstoffe

Ilse Aigner

"Mit nachwachsenden Rohstoffen verringern wir die Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas, auch für nachkommende Generationen."(Bundesministerin Ilse Aigner)

Die industrielle Nutzung nachwachsender Rohstoffe nimmt weltweit und in Deutschland Fahrt auf und erobert neue Märkte. Gerade für Deutschland ist das erfreulich, da es als eher rohstoffarmes Land vor dem Hintergrund sich verknappender fossiler Ressourcen in besonderem Maße auf alternative Rohstoffquellen angewiesen ist. Die Frage, welche Rohstoffe wir wie und in welchem Maße nutzen, berührt nicht nur unseren wirtschaftlichen Wohlstand, sondern auch den globalen Klimawandel. Nachwachsende Rohstoffe tragen zur Schonung der fossilen Ressourcen bei und mindern den Ausstoß klimaschädlicher Gase. Zugleich schaffen sie Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum.

Ein zentrales Anliegen des BMELV ist die nachhaltige und umweltschonende Erzeugung und Verwendung von Biomasse. Das gilt für die heimische Produktion ebenso wie für die Produktion von Importware. Das BMELV stellt jährlich rund 50 Millionen Euro für die Erforschung und Entwicklung zur energetischen und stofflichen Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen bereit.

Energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe

Zapfanlage vor einem Getreidefeld

Eine sichere und nachhaltige Energieversorgung ist und bleibt eine Herausforderung unserer Zeit. Die Ölpreisentwicklung und der Gas-Streit haben die Risiken unserer Energieversorgung verdeutlicht.

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Stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe

Strohdecker beim Eindecken eines Daches

Deutschland ist als stark technologieorientiertes Land in besonderem Maße auf Innovationen angewiesen. Die stoffliche Verwendung nachwachsender Rohstoffe besitzt ein hohes Potenzial im Hinblick auf neue Technologien und neue Produkte.

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Zwei Millionen Hektar Anbaufläche im Jahr 2009

Blühendes Rapsfeld

Leichte Steigerung Nachwachsender Rohstoffe gegenüber Vorjahr

17 Prozent der Ackerfläche (zwei Millionen Hektar) werden im Jahr 2009 mit Nachwachsenden Rohstoffen bewirtschaftet.

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Mit Flachs- und Hanffasern, die in Leinöl getränkt werden, lassen sich Karosserieteile eines Autos herstellen.

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