Übergabe des Zuwendungsbescheides - von links: Dr. Andreas Schütte (FNR), Dr. Nicolaus Dahmen (KIT-Projektleiter)) , Prof. Dr. Eckhard Dinjus (KIT), Staatssekretär Gert Lindemann, Dr. Peter Fritz (KIT-Präsidium), Quelle: BMELV
Synthesekraftstoffe (BtL) - Biokraftstoffe der Zukunft
Der vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelte bioliq-Prozess wird mit zehn Millionen Euro gefördert. Staatssekretär Gert Lindemann übergab den Förderbescheid.
Synthesekraftstoffe (produziert mit dem Biomass-to-Liquid-Verfahren (BtL)) ermöglichen hohe Hektarerträge, die Nutzung einer breiten Rohstoffpalette und eine besonders saubere Verbrennung. Bei dem bioliq®-Verfahren des KIT handelt es sich um ein innovatives Verfahren zur Herstellung von BtL. Das Verfahren ist besonders interessant, da sich eine breite Palette an Reststoffen wie zum Beispiel Stroh oder Restholz zu Kraftstoff verarbeiten lässt. Damit wird die Konkurrenz zu Nahrungsmittelflächen vermieden.
Der vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelte bioliq-Prozess verspricht viele Vorteile gegenüber anderen Biomass-to-Liquid-Verfahren. Die bioliq®-Anlage ist das umfangreichste Vorhaben, das das BMELV jemals im Bereich Nachwachsende Rohstoffe gefördert hat. Die hohe Fördersumme - zehn Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung - verdeutlicht die große Bedeutung, die die Bundesregierung neuen Biokraftstoffen beimisst.
Bis Ende 2011 kann das KIT nun die beiden noch fehlenden Ausbaustufen der Pilotlinie – die Gasreinigung und die Kraftstoffsynthese - fertig stellen.




