Cadmium
Cadmium gehört zu den Schwermetallen, das in sehr geringen Mengen natürlicherweise in der Erdkruste vorkommt. In die Umwelt gelangt es vor allem durch Verhüttung von Zink, Blei und Kupfer oder durch Müllverbrennung und wird im Boden abgelagert. Es wird auch durch zum Beispiel Phosphatdünger in den Boden eingetragen.
Aus dem Boden können Pflanzen das Schwermetall über die Wurzeln aufnehmen. Wenn Pflanzen, die Cadmium aufgenommen haben, als Futterpflanzen verwendet werden, kann das Cadmium auch in tierischen Produkten auftauchen.
Meerestiere können Cadmium über die Aufnahme von Plankton und Wasser anreichern. Dauerhaft hohe Cadmiumbelastungen führen hauptsächlich zu Nierenschädigungen. Außerdem kann Cadmium zu Knochenschäden führen.
Die EG-Kontaminantenverordnung Nr. 1881/2006 setzt Cadmium-Höchstgehalte für Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Getreide, Gemüse und Obst fest

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