Der Film als Text: Bildbeschreibung des Films und O-Töne.
1. Bild:
Bundesministerin Ilse Aigner steht vor einer orange-grünen Stele mit dem Schriftzug "www.bmelv.de".
O-Ton Bundesministerin Aigner:
Jedes Jahr findet am 15. März der Weltverbrauchertag statt, der die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher in den Mittelpunkt stellt.
Wir alle sind jeden Tag Verbraucher. Damit sind Rechte verbunden, die den Einzelnen schützen und in seiner Position gegenüber der Wirtschaft stärken. Die Weiterentwicklung des Verbraucherschutzes ist angesichts stets neuer technischer Möglichkeiten, neuer Produkte und Märkte eine Daueraufgabe.
Zum Beispiel im Gesundheitswesen: Gesundheit ist ein hohes Gut für jeden Einzelnen. Mir ist es ein Anliegen, dass die Belange der Verbraucherinnen und Verbraucher für ein gerechtes System von Anfang an mit bedacht werden. Das beginnt bei der Finanzierung.
Der gesamte Gesundheitsbereich ist aber auch ein großer Markt. Das bedeutet mehr Entscheidungsfreiheit für Verbraucherinnen und Verbraucher. Das reicht von der Krankenkassenwahl bis zur Auswahl eines geeigneten Pflegeheimes. Ich will für die Verbraucherinnen und Verbraucher eine bessere Information und Orientierung zu angebotenen Leistungen und deren Qualität erreichen.
Ein weiterer Bereich, in dem Verbraucherrechte immer wichtiger werden ist der Datenschutz. Zunächst trägt jeder Einzelne dafür Verantwortung, mit seinen persönlichen Daten sorgsam umzugehen. Das gilt besonders auch im Internet, wo schnell Privates öffentlich wird.
Oftmals weiß man aber gar nicht, welche Daten Unternehmen sammeln und was damit passiert. Diese neue Qualität der Datensammlung verlangt nach einer weiteren Stärkung der Verbraucherrechte. Daher arbeitet die Bundesregierung an Lösungen, um Antworten auf die drängenden Fragen des Verbraucherschutzes im weltweiten Netz zu finden.
Es geht darum, wer welche Daten speichern darf und wie diese weiter verwertet werden dürfen. Wir brauchen einen klaren Rahmen ohne aber den Innovationsmarkt Internet zu beschneiden.
Damit Märkte funktionieren, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher Vertrauen in die Märkte haben. Die Finanzkrise hat gezeigt, wie schnell das verspielt sein kann. Die Bundesregierung will mithelfen, dieses Vertrauen wieder zurück zu gewinnen.
Wir haben einiges auf den Weg gebracht: Beratungsgespräche müssen dokumentiert werden, Verjährungsfristen bei Falschberatungen wurden verlängert.
Mit meiner Qualitätsoffensive Verbraucherfinanzen soll die Position der Verbraucherinnen und Verbraucher weiter gestärkt werden. Dazu gehört ein Produktinformationsblatt zu Anlageprodukten, der sogenannte Beipackzettel, der über Risiken informiert und eine Checkliste für Anlageberatung, damit Verbraucherinnen und Verbraucher im Beratungsgespräch die richtigen Fragen stellen können.
Sie sehen: Sie sind als Verbraucher nicht allein. Das Verbraucherministerium steht an Ihrer Seite. Ich mache mich stark für Verbraucherinnen und Verbraucher und deren Rechte.
2. Bild:
Einblendung des Textes ohne Ton: Copyright Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin

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