Der Film als Text: Bildbeschreibung des Films und O-Töne.
1. Bildsequenz
Menschen laufen durch das Watt. Vögel nisten an den Stränden des Wattenmeers. Eine Robbe dreht ihren Kopf im Wasser, eine weitere Robbe taucht im Aquarium hinter einem Fenster entlang. Zwei weitere Robben spielen im Wasser.
Eine ausgestopfte Robbe mit weißem Fell ist zu sehen. Mehrere Robben sonnen sich auf einer Plattform.
Zu sehen ist das Dienstgebäude des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Sprechertext:
Das seit Juni 2009 zu den Weltnaturerben der UNESCO zählende deutsche Wattenmeer bildet einen einzigartigen Lebensraum mit unzähligen Pflanzen- und Tierarten – darunter auch die Robbe. In vielen Teilen der Welt wird sie, zumeist wegen ihres Fells, gejagt. Ein wichtiger Beitrag zu ihrem Schutz bildet deshalb ein vom EU-Rat Ende Juli 2009 beschlossenes Verbot, innerhalb der EU mit Robbenerzeugnissen zu handeln. Zu Stande gekommen war dieser Beschluss auf Bestreben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
2. Bildsequenz
Ministerin Ilse Aigner gibt ein Interview.
Originalton der Ministerin:
Die EU-Verordnung verhindert, dass in Zukunft nach Europa Robbenerzeugnisse eingeführt werden und damit eigentlich der Anreiz genommen wird, zu produzieren und deshalb haben wir uns sehr intensiv auf europäischer Ebene dafür eingesetzt und ich bin sehr froh, dass wir diese Verordnung jetzt verabschiedet haben.
3. Bildsequenz
Die Kamera schwenkt von der Außenfassade der Robbenstation auf eine Gruppe von Besuchern.
Die Ministerin berührt mit der Hand das Fenster des Unterwasserbeckens in der Robbenstation, eine Robbe taucht entlang des Fensters. Fotografen fotografieren die Ministerin dabei.
Die Ministerin besichtigt gemeinsam mit dem Leiter der Station, Peter Lienau, die Robbenausstellung. Infotafeln und auch eine ausgestopfte Robbe sind zu sehen.
Eine Robbe schwimmt im Wasser.
Sprechertext:
Beim Besuch einer Seehundstation in Norden-Norddeich nutzte Bundesministerin Ilse Aigner die Gelegenheit, die Tiere live zu erleben. In der Station an der deutschen Nordseeküste werden junge Seehunde, die von ihren Müttern getrennt wurden, aufgepäppelt und für ihr späteres Leben in freier Wildbahn fit gemacht.
4. Bildsequenz
Der Leiter der Station, Peter Lienau, gibt ein Interview.
Sprechertext:
Die maßgebliche Aufgabe ist, dass wir für das gesamte niedersächsische Wattengebiet – also sowohl den Nationalpark als auch Nebenbereiche – uns um die Seehunde kümmern. Es gibt durch starke Winde und Stürme, aber auch gerade durch den Menschen immer wieder Störungen bei den Seehunden und dadurch werden sie von der Mutter getrennt.
5. Bildsequenz
Die Kamera schwenkt von mehreren Robben im Wasser auf die Ministerin, die auf einer Plattform steht. Sie füttert eine Robbe mit Fischen. Neben steht ein Tierpfleger, der ebenfalls Robben mit Fischen füttert.
Sprechertext:
Damit die so genannten Heuler später selbst für ihre Ernährung sorgen können, werden sie frühzeitig an den Geschmack ihres Grundnahrungsmittels – den Fisch - gewöhnt, wie Bundesministerin Ilse Aigner bei einer Fütterung eigenhändig erfahren durfte.
6. Bildsequenz
Ministerin Ilse Aigner gibt ein Interview.
Sprechertext:
Jede Tierart ist wichtig für einen Lebensraum und zum Wattenmeer gehören natürlich auch die Seehunde und deshalb ist es wichtig, dass hier die Population auch erhalten wird. Und deshalb begrüße ich auch das Engagement hier, dass die Seehunde auch überleben können, wenn sie nicht mehr von ihren Müttern versorgt werden.
7. Bildsequenz
"Seehundstation" steht in großen blauen Buchstaben auf der Außenfassade der Station.
Abspann: Copyright Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin

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