Textversion des Videos zur Internationalen Grünen Woche 2010
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| Im Bild sind Weizenähren zu sehen. Bundesministerin Ilse Aigner wiegt eine Aubergine in der Hand. Ein Mann und eine junge Frau probieren eine Blüte. Gäste am Brotstand testen Brot. Das Bild zeigt Großaufnahmen von Pilze und Avocados. Ein Besucher lässt sich am Inform-Stand des BMELV beraten. Ein Obst- und Gemüsestand und verschiedenfarbige Paprika sind zu sehen. | Sprecher | Hier wächst Zukunft. Die diesjährige Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bei der Grünen Woche in Berlin hat viel zu bieten: Essbare Blüten und duftendes Brot, frische Säfte und herzhaftes Räucherfleisch - Nahrungsmittel zum Anfassen und Probieren. Vom 15. bis 24. Januar können sich Verbraucher in Halle 23 A darüber informieren, was die heimische Landwirtschaft zu bieten hat und welche Lebensmittel auf einen ausgewogenen Speiseplan gehören. Und vor allem: wie man beim Einkauf die Spreu vom Weizen trennt.
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| Ulrike Bickelmann präsentiert verschiedene Gemüsearten an einem Stand. | Dr. Ulrike Bickelmann, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
| Unsere fünf Sinne sind die Qualitätsdetektive, die uns helfen, die richtige Qualität einzukaufen. Wir haben einmal die Augen, die können uns bei der Aubergine zum Beispiel die Information geben, dass die Aubergine mit den braunen Flecken einen Kälteschaden hat. Bei der Birne haben wir einmal die Farbe, die uns signalisiert, dass sie reif ist. Dann haben wir den guten Duft, der uns zeigt, dass die Frucht reif ist. Und wenn wir oben in der Stilregion drauf drücken und es gibt leicht nach, ist die Frucht essreif. Wenn sie über den Äquator weich ist, dann ist sie teigig und schmeckt nicht mehr. |
| Das aktuelle Kinoprogramm und die Halle mit der Sonderschau ist zu sehen. Eine riesige Erntekrone steht in der Mitte der Halle. Ein Stand zeigt veschiede Obst- und Gemüsesorten, darunter Pilze. Eine Kiste enthält verschiede Wurzelgemüse, darunter Karotten und Steckrüben. | Sprecher | Kino, Kochstudio und Showbühne runden das vielfältige Ausstellungsprogramm ab. A propos Vielfalt: 2010 ist auch das internationale Jahr der biologischen Vielfalt. Der rechte Zeitpunkt also, um an längst vergessene Obst- und Gemüsearten zu erinnern. Denn wer hätte gedacht, dass „Struwwelpeter“ und „Indianerperle“ Salatsorten sind. |
| Die Kamera schwenkt über ein Salatbeet. Cornelia Lehmann sitzt vor dem Beet. | Dr. Cornelia Lehmann, Humboldt Universität Berlin | Was wir hier sehen ist zum Beispiel die Indianerperle, eine etwas getuschte Kopfsalatsorte. Diese alten Sorten entsprechen nicht mehr den Anforderungen des intensiven Gartenbaus. Sie sind aber sehr wohl geeignet, im Hobbygarten angebaut zu werden oder im weniger extensiven Gartenbaubetrieben, die traditionell orientiert sind.
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Bundesministerin Ilse Aigner hält einen Kürbis und einen Spitzkohl in der Hand. Sie unterhält sich mit einigen Besuchern. Ein Mann probiert eine Blüte, bunte Auberginen sind zu sehen. Die Kamera schwenkt über ein Blumenbeet. Eine Karte mit einem Barcode und ein Scanner sind zu sehen. Ein Mann steht neben einen Barcode-Scanner. | Sprecher | In Zeiten des Klimawandels stehen regionale und ökologisch erzeugte Lebensmittel bei der diesjährigen Schau hoch im Kurs. Sie sorgen nicht nur für eine gesunde und schmackhafte Ernährung, sondern schonen auch die Umwelt. Beim interaktiven Einkauf können jugendliche Besucher lernen, was der Einkaufszettel mit der Klimaerwärmung zu tun hat.
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| Bundesministerin Ilse Aigner steht vor einem Obst- und Gemüsestand. Im Hintergrund ist die Halle mit der Sonderschau zu sehen. | Ilse Aigner, Bundesministerin BMELV | Herzlich Willkommen zur Internationalen Grünen Woche 2010.
Während die Arbeit auf den Feldern noch ruht, öffnen sich die Tore der Messe Berlin wieder zur weltgrößten Leistungsschau der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Die IGW ist national und international ein Barometer für die Agrarpolitik der kommenden Jahre. Wir blicken auf ein bewegtes Jahr für die Landwirte in unserem Land zurück. Die Wirtschaftskrise ist auch am Agrarsektor nicht spurlos vorübergegangen. Niedrige Erzeugerpreise waren die Folge, die Milchpreise sind hierfür ein Beispiel. Mit gezielten Hilfen konnten wir wieder Impulse für Liquiditätssicherheit in der Not und neues Wachstum setzen.
Die Leistung der modernen Landwirtschaft ist vielfältig und geht über die Erzeugung von sicheren und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sowie erneuerbaren Energien hinaus.
Das was an Leistung für die Gesellschaft erbracht wird, soll auch künftig über einen gerechten Ausgleich abgegolten werden, damit unsere Vielfalt an Nahrungsmitteln und lebendigen ländlichen Räume erhalten bleibt.
Auch bei der Sicherung der Welternährung und des Klimaschutzes bietet die Landwirtschaft Antworten: Auf dem 2. Berliner Agrarministergipfel werde ich gemeinsam mit mehr als 50 Ministerkolleginnen und -kollegen aus aller Welt über neue Konzepte für die Landwirtschaft diskutieren und auf den Weg bringen, damit Klimaschutz und Welternährung kein Widerspruch sind, sondern vereinbare Ziele werden.
Ich lade Sie ein in die Halle 23 a, die Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Dort erleben Sie, was an Leistung hinter den vielfältigen Produkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft steckt und was man heute unter Innovation und Lebensqualität aus ländlichen Räumen versteht. |
| Copyright Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin |

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