20 Jahre Agrargenossenschaften in den neuen Ländern
Mit der Überführung der ostdeutschen Landwirtschaft in die Marktwirtschaft wurde vor 20 Jahren die Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung der Genossenschaften im Osten Deutschlands geschaffen.
Zusammenarbeit ist gefragt, wie hie bei der Ernte von Zuckerrüben, Quelle: aid infodienst, P.Meyer
Heute sind die 1.028 eingetragenen Genossenschaften mit einem Flächenanteil von rund 26 Prozent ein fester Bestandteil der Agrarstruktur in den neuen Ländern. Als Zusammenschluss von durchschnittlich 44 bäuerlichen Familien sind sie mittelständische Unternehmen, die sich im harten Wettbewerb zu bewähren haben.
Aufgrund der breiten Eigentumsstreuung gehören sie zu den insolvenzsichersten Unternehmen. Die Produktivgenossenschaften sind auch in Zeiten der Finanzkrise ein Wirtschaftsfaktor, der dem Gemeinwohl besonders verpflichtet ist. In vielen Regionen sind sie großer Arbeitgeber und soziales Zentrum im Dorf und übernehmen in den oftmals strukturschwachen Regionen Ostdeutschlands besondere Verantwortung für die ländliche Entwicklung.

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