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GENRES: Informationssystem Genetische Ressourcen

Die Informationsplattform GENRES bietet aktuelle Nachrichten, Fachinformationen und Dokumente zur Biologischen Vielfalt sowie über aktuelle Projekte und Akteure.

Die verschiedenen Menüpunkte gliedern sich analog zur nationalen Agrobiodiversitätsstrategie und den Nationalen Fachprogrammen in die Bereiche "Kultur- und Wildpflanzen", "Haus- und Nutztiere", "Bäume und Sträucher", "Fische und Wassertiere" sowie "Mikroorganismen und Wirbellose". Ausgewählte aktuelle Themen wie "Invasive gebietsfremde Arten", "Klimawandel und Agrobiodiversität" und "Verbraucher, Ernährung und nachhaltiger Konsum" ergänzen das Angebot.

GENRES ist seit 1995 im Internet zu finden. Es wurde vom Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als Online-Informationssystem entwickelt und wird seither auch dort betrieben. Es unterstützt die Umsetzung der Strategie "Agrobiodiversität erhalten, Potenziale der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft erschließen und nachhaltig nutzen" des BMELV. GENRES unterstützt auch die Durchführung der Nationalen Fachprogramme für pflanzen-, tier-, forst- und aquatische genetische Ressourcen und hat sich zu einem Monitoringwerkzeug für diese Fachprogramme entwickelt.

Auf internationaler Ebene dient GENRES als Clearing-House-Mechanismus für den Teilbereich Agrobiodiversität nach dem Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD). Es stellt eine Plattform dar, über die die internationale Zusammenarbeit zwischen deutschen Institutionen, Experten und Partnern in anderen Staaten unterstützt wird.

Direkt zu den Fachbereichen in GENRES

Pflanzengenetische Ressourcen

Immer wieder ist von bedrohten Pflanzen- und Tierarten zu lesen, deren Aussterben einen Verlust an genetischer Vielfalt bedeutet und mit dem Begriff Generosion bezeichnet wird. Besonders pflanzengenetische Ressourcen, die unter anderem unsere Ernährungsgrundlage darstellen, sind erheblich bedroht oder teilweise bereits ausgestorben. Daher ist die Erhaltung dieses Teils der biologischen Vielfalt von immer größerer Bedeutung.

Tiergenetische Ressourcen

Mit dem Beginn der Domestikation, der Haltung und später auch der Zucht von Haus- und Nutztieren machte die Menschheit einen epochalen Schritt. Unter verschiedensten geografischen und klimatischen Bedingungen hat sich eine Vielzahl von Rassen bei allen wichtigen Haustierenarten herausbilden können.

Forstgenetische Ressourcen

Die Wälder in Deutschland umfassen rund 11,1 Millionen Hektar. Das entspricht einem Flächenanteil von nahezu 30 Prozent. Der Wald ist damit der bedeutendste großflächige naturnahe Lebensraum und zugleich ein wesentliches landschaftsprägendes Element. Wälder stellen damit eine wesentliche Ressource für die biologische Vielfalt dar.

Aquatische genetische Ressourcen

Die Aquatischen Genetischen Ressourcen umfassen alle wasserlebenden genetischen Ressourcen. Wir verstehen darunter Fische, Rundmäuler, Muscheln, zehnfüßige Krebse, Meeressäuger, Wasserpflanzen und alle anderen Wasserbewohner, die die Meere, Küsten- und Binnengewässer besiedeln oder in Aquakultur gehalten werden.

Das nationale Programm zu Genetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft mit seinen Fachprogrammen sieht umfangreiche Maßnahmen für eine effiziente Erhaltung und nachhaltige Nutzung der landwirtschaftlichen biologischen Vielfalt vor, deren Umsetzung nur unter Beteiligung einer Vielzahl von Experten und Institutionen aus der Praxis, Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und interessierten Öffentlichkeit möglich ist.

Koordinierung durch Fachbeiräte

Für jedes Fachprogramm wurde ein Fachbeirat eingerichtet, der die Maßnahmen koordiniert.

Weitere Informationen in GENRES

Mikroorganismen und Wirbellose

Unter dem Begriff "Mikroorganismen" werden hier Pilze (zum Beispiel Mykorrhizen, Speisepilze), Hefen, Mikroalgen, Protozoen, Bakterien, Archaebakterien, Mykoplasmen und Viren zusammengefasst. Hinzu kommen unter dem Begriff "Wirbellose" weitere niedere Organismengruppen wie beispielsweise Regenwürmer, Nematoden und Insekten. Unter diesen Organismen gibt es eine große Vielzahl an Arten, die wertvolle Funktionen in Agrarökosystemen ausüben.

Mikroorganismen und Wirbellose in GENRES

Fördermaßnahmen zur Agrobiodiversität

Diese Fördermaßnahmen sollen dazu beitragen, dass wichtige Produktionsgrundlagen langfristig verfügbar bleiben, aber auch für Innovationen genutzt werden. Insoweit sollen auch die Ernährungs-, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft, die Sicherung der Ernährung und die Bereitstellung von nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energieträgern gefördert werden. Damit kann auch ein wesentlicher Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung geleistet und die Neuausrichtung der gemeinschaftlichen Agrarpolitik unterstützt werden.

Zu der Übersicht der Fördermaßnahmen in GENRES

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