Europäisches Kooperationsprogramm pflanzengenetische Ressourcen
Langfristige Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft in Europa.
Quelle: BLE / Thomas Stephan
Das europäische Kooperationsprogramm (ECP/GR) ist seit seiner Gründung im Jahr 1980 die Plattform für die gesamteuropäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der pflanzengenetischen Ressourcen. Über 30 Staaten sind mittlerweile Mitglied im ECP/GR. Die Koordination des ECP/GR liegt beim Internationalen Institut für Pflanzengenetische Ressourcen (IPGRI), seit dem 1. Dezember 2006 umbenannt in Bioversity International, in Rom, bei dem auch das Sekretariat angesiedelt ist. Das Leitungsgremium (Steering Committee) setzt sich aus den Nationalen Koordinatoren zusammen. Die Finanzierung von ECP/GR erfolgt durch die Mitgliedsstaaten, Deutschland beteiligt sich mit fast 50.000 Euro pro Jahr.
Die Ziele des ECP/GR sind:
- die langfristige Erhaltung in situ und ex situ von pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (PGREL) in Europa zu sichern,
- die Nutzung von PGREL zu fördern,
- die Verbindung zwischen den einzelnen Nationalen Programmen zu stärken,
- die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Akteuren zu verbessern,
- die Planung gemeinsamer Aktivitäten (zum Beispiel Projekte) zu erleichtern,
- die Aufteilung von Erhaltungsverantwortlichkeiten für PGREL in Europa zu unterstützen (concepts of sharing of responsibilities),
- Öffentlichkeitsarbeit,
- Zusammenarbeit mit anderen regionalen und globalen Initiativen zu pflanzengenetischen Ressourcen.

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