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Aktionsprogramm "Energie für morgen - Chancen für ländliche Räume"

Biomasse soll vor allem dort genutzt werden, wo sie wächst und anfällt und das ist in den ländlichen Räumen. Dies macht weite Transportwege überflüssig und spart Geld und Energie. Dazu gehört auch eine konsequente energetische Nutzung kostengünstig anfallender Rest- und Abfallstoffe aus der Land- und Ernährungswirtschaft, Haushalten, Gewerbe, Landschaftspflege und Kommunen.

Viele öffentliche Einrichtungen, Gewerbetreibende und Handwerksbetriebe in den ländlichen Räumen bieten hervorragende Ansatzpunkte für energieeffiziente Bioenergienutzungen, z.B. im Kraft-Wärme-Koppelungs-Betrieb. Die Kooperationen zwischen den Bereitstellern der Biomasse, den Erzeugern von Bio-Wärme und den Nutzern der so gewonnenen Energien können noch weiter optimiert werden.

Die Bereitstellung und energetische Nutzung von Biomasse eröffnet den ländlichen Räumen große Zukunftschancen. Diese Potenziale sollen vor allem den auf dem Land lebenden Menschen stärker erschlossen werden. Dazu legt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) das Aktionsprogramm "Energie für morgen – Chancen für ländliche Räume" vor. In ihm werden die Maßnahmen gebündelt, die auf die Steigerung von Produktion und Nutzung von Bioenergie vor Ort abzielen.

Mit diesem Aktionsprogramm werden auch bereits politische Ziele des nationalen Biomasseaktionsplan im Verantwortungsbereich des BMELV umgesetzt. Der Biomasseaktionsplan der Bundesregierung bildet die gesamte Bioenergiepolitik der Bundesregierung ab. Er stellt insofern den übergeordneten Rahmen des Aktionsprogramms "Energie für Morgen – Chancen für ländliche Räume" dar.

Das Aktionsprogramm umfasst konkrete Einzelmaßnahmen in folgenden Bereichen:

  1. Steigerung des Biomasseangebotes
  2. Verstärkung und Ausbau der Wissensvermittlung
  3. Abbau technischer Hemmnisse
  4. Änderung rechtlicher Rahmenbedingungen
  5. Investitionsanreize

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