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Der Mittelmeerraum: Twinning als Chance für eine intensive Zusammenarbeit

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2011 diskutierten zahlreiche Teilnehmer des Twinning-Fachpodiums am 21. Januar 2011 in Berlin über den Mittelmeerraum und den Maghreb.

Bernd-Udo Hahn, Leiter der Zentralabteilung im BMELV, hielt den einführenden Vortrag. Er hob hervor, dass zehn Jahre Twinning-Erfahrung im Agrar- und Verbraucherschutzbereich zeigten, dass sich das Engagement für beide Seiten lohne. In seinem Grundsatzvortrag forderte Jorge de la Caballeria von der Europäischen Kommission, Generaldirektion EuropeAid Co-Operation Office, Deutschland auf, sich noch aktiver auf Twinning-Ausschreibungen im Mittelmeerraum gerade in den Maghreb-Ländern zu bewerben.

Porträt von Mohamed Doubi Kadmiri Mohamed Doubi Kadmiri, Abteilungsleiter im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Kooperation von Marokko, Quelle: Sascha Nolte

Aus der Sicht eines Partnerlandes informierte Mohammed Doubi Kadmiri, Abteilungsleiter im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Kooperation des Königreiches Marokko, über die Zusammenarbeit im Rahmen von Twinning-Projekten, die er sehr positiv beurteilte. Marokko verfolge die zentralen Ziele der Verbesserung der Leistungskraft der Verwaltung sowie der stärkeren Harmonisierung der nationalen Regelungen insbesondere mit EU-Vorschriften.

Nach Auffassung der GIZ-Büroleiterin für die palästinensischen Gebiete und Jordanien, Andrea Joras, ist Twinning eine ideale Kooperationsform, um an gemeinsamen Projekten auf Augenhöhe zu arbeiten. Gisela Bischoff, Leiterin des Referates Internationaler Technologietransfer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, berichtete über ihren reichen Erfahrungsschatz als Twinning-Projektleiterin in zwölf Projekten, unter anderem in Jordanien, Algerien, Türkei und Aserbaidschan.

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