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Bundesministerin Ilse Aigner besuchte Ungarn und Rumänien

Im Mittelpunkt der Reise im November 2010 standen Gespräche mit dem rumänischen Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Valeriu Tabără, und dem ungarischen Amtskollegen, Dr. Sándor Fazekas. Das zentrale Thema war die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa nach 2013.

"Die Gespräche mit meinen Amtskollegen sind mir wichtig, damit wir die Situation der anderen Mitgliedstaaten in Europa kennen und verstehen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Positionen definieren und dann gemeinsam für ein Konzept der künftigen Agrarpolitik arbeiten. Klar ist, dass es am Ende einen Kompromiss geben muss, der für alle tragbar ist", sagte Aigner. "Gute Beziehungen und der Dialog mit unseren europäischen Partnerländern sind mir ein wichtiges Anliegen, denn sie bilden die Voraussetzung, um die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union zukunftsfähig gestalten zu können."

Aigner erklärte, die Europäische Union stehe in den kommenden Jahren vor wichtigen Weichenstellungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik. Die europäischen Landwirte müssten sich stärker als in der Vergangenheit am Markt orientieren. Sie sollen nachhaltig wirtschaften, ihre Wettbewerbsfähigkeit soll weiter gesteigert werden. Dennoch müsse auch in Zukunft über Direktzahlungen das Einkommen der Landwirte stabilisiert werden, um beispielsweise Marktrisiken abzufedern.

"Wir sind bei der Weiterentwicklung der GAP gegenwärtig noch in einem Stadium der Meinungsbildung, in dem der enge Dialog entscheidend ist. Die Erfahrung zeigt, dass gegenseitiges Verständnis und der offene und freundschaftliche Meinungsaustausch oft der halbe Weg zur Einigung sind", so Aigner. "Ich freue mich, dass ich mit meinen Amtskollegen die aktuellen agrarpolitischen Fragen diskutieren und mir einen Eindruck von der Situation in Rumänien und Ungarn verschaffen konnte."

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