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Den Handel mit Agrarerzeugnissen weiter ausbauen

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner empfing im BMELV in Berlin ihren kanadischen Amtskollegen Gerry Ritz. Im Mittelpunkt des Treffens standen Fragen des internationalen Handels mit Agrarerzeugnissen.

Dies betraf etwa die CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement)-Verhandlungen zwischen der EU und Kanada, die Ausgestaltung der EU-Regelungen für Lebensmittel und Futtermittel hinsichtlich des Umgangs mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) oder die EU-Einfuhrlizenzen für hochwertiges Rindfleisch.

Beide Seiten zeigten sich erfreut über die Fortschritte in den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen (CETA) zwischen der EU und Kanada. Zum Handel mit alkoholischen Getränken auf Provinzebene in Kanada zeigte sich Ritz offen für Vorschläge über Transparenzregelungen. Ritz betonte, Kanada sei ein Verfechter des offenen Handels und wolle den Handel weiter ausbauen.

Beim Umgang mit Lebensmitteln, die Spuren gentechnisch veränderter Organismen enthalten, wünsche sich Kanada eine Ausweitung der in der EU-Regelung für Futtermittel niedergelegten Grundsätze auf den Lebensmittelbereich. Bundesministerin Aigner unterstrich, dass eine solche Erweiterung auf EU-Ebene nicht weiter verfolgt werde, begrüßte aber die Ausrichtung einer Konferenz zum Thema "Niedrige GVO-Spuren beim Export von Lebensmitteln" durch Kanada im Frühjahr 2012 als eine gute Möglichkeit, den Umgang mit solchen Lebens- und Futtermitteln sowie Fragen der Probennahme und der Analytik zu diskutieren.

Im Gegenzug lud sie ihren kanadischen Kollegen zum Agrarministergipfel 2012 ein, der unter dem Titel "Ernährungssicherung durch nachhaltiges Wachstum – Landwirtschaftliche Nutzung knapper Ressourcen" am 21. Januar 2012 in Berlin stattfand.

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