Bundesministerin Ilse Aigner besucht Bulgarien
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner traf am 31. Oktober 2011 in Sofia mit ihrem bulgarischen Amtskollegen Miroslav Naydenov zusammen.
Ilse Aigner und Miroslav Naydenov im Gespräch über Unterschiede in den landwirtschaftlichen Strukturen in der EU, Quelle: Bulgarisches Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung
Bundesministerin Aigner besucht ihre Amtskolleginnen und -kollegen in den europäischen Partnerländern, um sich vor Ort über die Situation im Land zu informieren und aktuelle agrarpolitische Fragestellungen zu diskutieren. Zentrales Thema war auch bei diesem Zusammentreffen in Sofia die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa nach 2013.
"Es ist wichtig, dass wir die Situation der anderen Mitgliedstaaten in Europa kennen und verstehen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Positionen definieren und dann gemeinsam für ein Konzept der künftigen Agrarpolitik arbeiten", sagte Aigner. Der bulgarische Landwirtschaftsminister Naydenov erläuterte ihr die strukturellen Besonderheiten, insbesondere die weite Spreizung vieler sehr kleiner und weniger riesiger Betriebe, und welche Weichenstellungen er für sein Land treffen wolle. Die Bundesministerin nahm die Darlegungen mit großem Interesse entgegen und nannte es eine beeindruckende Herausforderung, angesichts der vielen sehr unterschiedlichen Ausgangslagen in den Mitgliedstaaten, die Positionen in Einklang zu bringen.
Im Anschluss an das Gespräch mit Minister Naydenov hatte Bundesministerin Ilse Aigner Gelegenheit, eine Ausstellung zum 100. Geburtstags des Ministeriums zu besuchen. An verschiedenen Ständen wurden dort unter anderem Agrarerzeugnisse aus Bulgarien angeboten, sodass sich die Ministerin im direkten Gespräch mit Produzenten ein Bild von der Lage der Landwirte dort machen konnte.

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