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Deutschland und China werden die erfolgreiche Kooperation fortführen

Während seiner China-Reise vom 1. bis zum 6. November 2011 traf der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller, in Peking und Guangzhou mit hochrangigen Regierungsvertretern zusammen. Ein Schwerpunkt der Gespräche war das Thema Lebensmittelsicherheit.

"Im Sinne des vorsorgenden Verbraucherschutzes arbeiten Deutschland und China gemeinsam an der weiteren Verbesserung der Lebensmittel- und Produktsicherheit", unterstrich Müller anlässlich des Gesprächs mit dem Minister der Generalverwaltung für Qualitätsüberwachung, Inspektion und Quarantäne der Volksrepublik China (AQSIQ), Shuping Zhi, in Peking. Der Parlamentarische Staatssekretär und Minister Zhi stimmten überein, dass die Versorgung der Bevölkerung beider Staaten mit sicheren Lebensmitteln das zentrale Zukunftsthema darstelle. China, so betonte Minister Zhi, sieht dabei Deutschland als strategischen Partner an. Die bisherige vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit habe sich erfolgreich bewährt.

Zukünftig soll im Rahmen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit zum Beispiel der Austausch zu Fragen der Qualitätssicherung und -kontrolle in der gesamten Produktionskette, der Hygieneüberwachung sowie der Risikoanalyse und des Risikomanagements vertieft werden. Dazu reiste im Dezember 2011 eine Delegation der AQSIQ zu Gesprächen im Bundeslandwirtschaftsministerium nach Deutschland.

Guangdong als Sprungbrett für die Erschließung des chinesischen Marktes

Auch eine Expertendelegation aus der Provinz Guangdong lud der Parlamentarische Staatssekretär nach Deutschland ein. Hintergrund ist der angestrebte bilaterale Erfahrungsaustausch in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Verbraucherschutz, Agrarforschung sowie Berufsbildung, auf den sich Müller und Parteisekretär Yang Wang bei einem Treffen in der Provinzhauptstadt Guangzhou verständigten. Wang betonte die Wichtigkeit der Vertiefung der Kontakte auf Fachebene der Behörden, Forschungseinrichtungen und Betriebe.

Auch für deutsche Unternehmen ist die Region, wegen ihrer wirtschaftlichen Dynamik und Leistungsfähigkeit äußerst attraktiv. Guangdong sei ein hervorragender Standort für Investitionen und biete ausgezeichnete Möglichkeiten zur Erschließung des riesigen chinesischen Marktes, unterstrich Müller.

6. Sitzung des deutsch-chinesischen Ausschusses für Ernährung und Agrarpolitik

Bei der 6. Sitzung des deutsch-chinesischen Ausschusses für Ernährung und Agrarpolitik in Peking war die Fortsetzung der Forschungskooperation im Agrarbereich, die 2012 auf eine 30-jährige erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann, ein wichtiges Thema. "Eine nachhaltige und effiziente Entwicklung der Landwirtschaft in Deutschland und in China sowie weltweit kann nur durch erfolgreiche Agrartechnologie und -wissenschaft gelingen. Ohne eine Intensivierung der Forschung sowie der beruflichen Ausbildung im Bereich des Agrar- und Ernährungssektors werden wir die Herausforderungen der Zukunft nicht bewältigen können", sagte Müller.

Als eine dieser Herausforderungen war die Sicherung der Welternährung ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche mit dem Vizeminister für Landwirtschaft der Volksrepublik China, Dun Niu. "Angesichts der heute bereits sieben Milliarden Menschen auf der Welt und des erwarteten Anstiegs auf rund neun Milliarden zur Mitte des Jahrhunderts müssen wir unserer globalen Verantwortung gerecht werden. Die deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Bereich der Ernährungs- und Agrarpolitik leistet wichtige Beiträge zur Lösung des Welternährungsproblems", betonte der Parlamentarische Staatssekretär. Die hochmoderne deutsche Agrarwirtschaft könne wesentlich zur Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge beitragen.

Müller und Niu betonten, dass neben der Sicherung der Welternährung insbesondere die Versorgung mit Energie und die Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels die Kernaufgaben der künftigen Jahre seien.

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