Bewirtschaftungs- und Wiederauffüllungspläne
Mehrjährige Bewirtschaftungspläne setzen konkrete Ziele für die nachhaltige Bewirtschaftung bestimmter Bestände. Sie nennen die dazu erforderlichen Schritte und Maßnahmen. Die Pläne sehen vor, dass die Fischbestände wieder auf ein Niveau gebracht werden, das langfristig den sogenannten "höchstmöglichen Dauerertrag" gewährleistet und überfischten Beständen Erholung ermöglicht.
Die Mehrjahrespläne legen insbesondere Regeln zur jährlichen Festsetzung der Fangmengen für die jeweilige Fischerei fest. Diese Regeln für die Variation der Höchstfangmengen (TAC) beruhen auf wissenschaftlichen Bestandsanalysen und -simulationen und ermöglichen es, aus den Daten der wissenschaftlichen Bestandserhebungen Vorschläge für Fang- und Aufwandsmengen für das kommende Jahr abzuleiten.
In der Regel sollten die jährlichen Änderungen der Höchstfangmengen und des Aufwands einen bestimmten Prozentsatz nicht überschreiten, sofern die Bestände nicht akut gefährdet sind. So schaffen die Pläne mehr Stabilität für die Fischereiwirtschaft und erleichtern den Wirtschaftsbeteiligten die Planung.
Darüber hinaus sehen die Mehrjährigen Bewirtschaftungs- und Wiederauffüllungspläne häufig weitere technische Maßnahmen sowie spezielle Kontroll- und Berichtspflichten vor.
Hier finden Sie eine Liste der Mehrjährigen Bewirtschaftungs- und Wiederauffüllungspläne.

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