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Kennzeichnung von regionalen Produkten

Das BMELV tritt dafür ein, dass Verbraucher beim Einkauf besser erkennen können, was eine regionale Auszeichnung zu bedeuten hat.

Immer mehr Verbraucher kaufen gezielt Produkte aus ihrer Region. Zahlreiche Bundesländer haben eigene Herkunfts- und Qualitätskennzeichen entwickelt (zum Beispiel "Geprüfte Qualität mit Herkunftsangabe" in Thüringen, "Gesicherte Qualität mit Herkunftsangabe" in Baden-Württemberg oder "Geprüfte Qualität aus Bayern") oder knüpfen mit ihren regionalen Herkunftsangaben am Bio-Siegel an (Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Region Rhön). Auf das zunehmende Interesse der Verbraucher an regional erzeugten Produkten reagiert auch der Handel. Große Handelsketten im Lebensmitteleinzelhandel bieten immer öfter Waren aus der Region an. Dabei findet keine einheitliche Handhabung der Auslobung "aus der Region" statt.

Das BMELV hatte ein Gutachten in Auftrag gegeben, um Kriterien für eine Regionalkennzeichnung zu entwickeln. Auf der Grünen Woche 2012 sprach sich Frau Bundesministerin Aigner dafür aus, das in dem Gutachten vorgeschlagene Konzept des "Regionalfensters" weiterzuverfolgen. Dieses Konzept beinhaltet ein Informationsfeld, in dem die regionale Herkunft der Zutaten deklariert werden kann.
Gutachten herunterladen

EU unterstützt Kennzeichnung von Bergprodukten

Auch in der EU gibt es Pläne, Produkte aus Berggebieten besser erkennbar zu machen. So soll eine freiwillige Kennzeichnung als "Produkt aus Berggebieten" eingeführt werden. Sie gilt für Produkte, die aus Berggebieten stammen und - im Falle von verarbeiteten Produkten - auch dort verarbeitet wurden.

Weitere Informationen

Aigner: Mehr Transparenz für regionale Produkte (Pressemitteilung vom Oktober 2011)

www.bmelv.de/umfrage-regionale-produkte

www.bmelv.de/traditionelle-produkte

www.bmelv.de/direktvermarktung

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