Verbrauchertipps zum Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen mit Listerien
Jedes Jahr werden in Deutschland eine Reihe von Erkrankungen gemeldet, die durch Lebensmittel verursacht wurden. Für die Listeriose, eine bakterielle Infektionskrankheit, ausgelöst von Listerien, werden schwere Krankheitsverläufe beschrieben.
Listerien können bei der Lebensmittelgewinnung, z.B. beim Melken oder beim Schlachten, auf und in die Lebensmittel gelangen. Sie können daher vor allem in rohen, vom Tier stammenden Lebensmitteln vorkommen, z.B. Rohmilch, rohes Hackfleisch oder roher Fisch. Sie können aber auch in verarbeiteten Lebensmitteln vorhanden sein, wenn Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen nicht sachgemäß durchgeführt werden.
Gesunde Erwachsene erkranken in der Regel nicht. Wenn Symptome auftreten, sind sie eher unspezifisch und grippeähnlich. Fieber und Muskelschmerzen sind beschrieben und unter Umständen treten Erbrechen und Durchfall auf.
Schwangere, Neugeborene, ältere Menschen und Personen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, gelten jedoch als besonders gefährdet. In diesem Verbrauchertipp des Bundesinstituts für Risikobewertung finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu Listeriosen. Sachgerechter und hygienischer Umgang mit Lebensmitteln (s. Seite 3 des BfR-Merkblatts) hilft, das Risiko, an Listeriose zu erkranken, zu minimieren.
Durch Erhitzungsverfahren wie Kochen, Braten oder Pasteurisieren werden Listerien sicher abgetötet.

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