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Netzwerk Junge Familie

Für einen besseren Start ins Leben

Mit der Initiative "Gesund ins Leben - Netzwerk Junge Familie" möchte das BMELV werdenden Eltern und jungen Familien in der Zeit von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter einheitliche, leicht umsetzbare Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil vermitteln.

Die Initiative ist ein Projekt von "IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" der Bundesregierung. Sie verfolgt darüber hinaus die Ziele des nationalen Aktionsplans gegen Allergien und wird vom BMELV gefördert.

"Gesund ins Leben - Netzwerk Junge Familie" unterstützt junge Familien in der oft schwierigen Startphase von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr der Kinder. Es informiert Eltern und werdende Eltern darüber, wie sie ihr Kind ausgewogen ernähren und mit welchen Maßnahmen sie Allergien vorbeugen können.

Es beantwortet Fragen wie

  • Ist Kuhmilch im ersten Lebensjahr geeignet?
  • Ab wann soll ich Beikost einführen?
  • Wie koche ich selbst einen Brei?

Auch zur Ernährung der Mutter in der Stillzeit gibt es bereits hilfreiche Hinweise. Alle Informationen beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie werden im Rahmen der Netzwerkarbeit u.a. von Expertinnen und Experten aus den Fachbereichen Ernährung und Vorbeugung von Allergien entwickelt.

Hier können Sie die Handlungsempfehlungen herunterladen Ernährung in der Schwangerschaft - Handlungsempfehlungen KOMPAKT, Quelle: aid infodienst

Handlungsempfehlungen

Seit 2010 liegen die Handlungsempfehlungen zur Säuglingsernährung und Ernährung der stillenden Mutter vor. In 2011 kamen einheitliche Handlungsempfehlungen für schwangere Frauen hinzu. Darüber hinaus werden kostenlose Infomaterialien, Poster und Aufkleber zur Verfügung gestellt, die sich direkt an die jungen Familien wenden und auf der Grundlage der Empfehlungen erstellt wurden.

Aufgaben und Aufbau des Netzwerks Junge Familie

Eine zentrale Aufgabe des Netzwerks ist es, für eine flächendeckende Verbreitung der Empfehlungen zu sorgen. Dafür wird ein bundesweites Kommunikationsnetzwerk mit Multiplikatoren wie Hebammen, Kinder- und Frauenärzte, aber auch mit vielfältigen Einrichtungen und Institutionen geknüpft.

Die Steuerung liegt in der Hand einer Lenkungsgruppe. Sie setzt sich zusammen aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

  • der Bundesverbände der Frauenärzte, Hebammen und Kinderärzte,
  • des Ministeriums und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE),
  • des Projektnehmers aid infodienst e.V.,
  • der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. und
  • des Präventions- und Informationsnetzwerks Allergie/Asthma (pina).

Die Geschäftsstelle mit Ansprechpartnern für das Projekt ist beim aid infodienst e.V. Dort werden alle Aktivitäten des Netzwerks koordiniert, auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Fortbildungen und Schulungsmaterial

Ob Frauen- oder Kinderarzt, Hebamme, Ernährungsberaterinnen und -berater oder andere Multiplikatoren: Sie alle sollen die erarbeiteten Botschaften kompetent vermitteln können. Dafür bietet das Netzwerk Fortbildungen an und erstellt zusätzlich ausführliches Schulungsmaterial mit Hintergrundwissen.

Modellregion Ludwigsburg

Die Erkenntnisse und Botschaften des Netzwerks "Gesund ins Leben" werden in dem Projekt "9+12 – Gemeinsam gesund in Schwangerschaft und erstem Lebensjahr" in der Modellregion Ludwigsburg erprobt. Dabei werden die Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft und des ersten Lebensjahrs, die bisher in erster Linie der Krankheitsfrüherkennung dienten, für präventive Beratungen der jungen Familien genutzt. Auch "9+12" ist ein Projekt von IN FORM und wird vom BMELV gefördert. Es wird von der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) durchgeführt..

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