10-jähriges Jubiläum des Weltschulmilchtages
29. September 2010
Ziel der FAO ist es, am jährlichen Weltschulmilchtag die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf eine gesunde Ernährung mit Milch für Kinder und Jugendliche und auf entsprechende Förderprogramme zu richten.
Eine Portion Schulmilch in der Pause kann die Energiereserven auffüllen, Quelle: Hallgerd - Fotolia.com
Seit am 28. September 2000 die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erstmals den "Weltschulmilchtag" ausgerufen hat, wird dieser Tag immer am letzten Mittwoch im September jeden Jahres begangen. Ziel der FAO ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf eine gesunde Ernährung mit Milch für Kinder und Jugendliche und auf entsprechende Förderprogramme zu richten. Mittlerweile nehmen interessierte Institutionen in über 40 Ländern diesen Tag zum Anlass, auf die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit Milch und Milcherzeugnissen hinzuweisen. Neben dem "Tag der Milch" am 1. Juni eines jeden Jahres ist der Weltschulmilchtag ein wichtiges Datum für all jene, denen die bedarfsgerechte Versorgung unserer Kinder mit wichtigen Vitaminen und Mineralien am Herzen liegt.
Das europäische Schulmilchprogramm
Milch ist ein wichtiger Baustein für eine gesunde Ernährung und mit den vielen unterschiedlichen Milcherzeugnissen bestens geeignet, zu einer gesunden Grundversorgung der Schülerinnen und Schüler beizutragen. Deshalb setzt sich die Bundesregierung zusammen mit der EU und den Bundesländern seit vielen Jahren für die Versorgung mit Schulmilcherzeugnissen ein. Die EU fördert die Schulmilchversorgung mit circa 75 Millionen Euro jährlich. Davon entfielen auf Deutschland im Jahr 2009 circa 7,1 Millionen Euro. In den Nachbarländern Polen, Frankreich und Schweden steigt die Beteiligung am EU-Schulmilchprogramm seit einigen Jahren beständig. In Deutschland ist die Entwicklung regional unterschiedlich. Insgesamt nimmt der Schulmilchverbrauch aber ab, obwohl die EU auf deutsche Initiative hin die Palette der zu begünstigenden Erzeugnisse erweitert und die Beihilfe für teilentrahmte Erzeugnisse angehoben hat. Außerdem wurde der verwaltungstechnische Aufwand auf ein vertretbares Minimum reduziert.
Es gilt, das Image von Milch und Milcherzeugnissen vor allem bei Jugendlichen zu verbessern. Hierzu sollten die an der Schulmilchversorgung interessierten Firmen und Institutionen ihre Kräfte bündeln und koordinieren.
Zwar weiß jeder, der sich mit Ernährung beschäftigt, was Milch zu leisten im Stande ist – doch muss das Wissen um diese Leistungsfähigkeit der Erzeugnisse immer wieder neu ins Bewusstsein der "Verbraucher von heute und morgen" gerückt werden. Die zuständigen Stellen von Bundesregierung, Bundesländern sowie die Landesvereinigungen Milch unterstützen dies ideell mit Sachmitteln und den Mitteln des Schulmilchprogramms.
Die "Initiative Milch" (Bonn) hat dazu die Internet-Plattform www.weltschulmilchtag.de ins Leben gerufen, auf der ab sofort Verbände Aktionen rund um das Thema Schulmilch kostenfrei einstellen können.
Studie zum "Einfluss der Frühstücksqualität auf die mentale Leistung"
In einer wissenschaftlichen Studie untersuchte Professor Dr. Günter Eissing von der Technischen Universität Dortmund, Professur für Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung, den "Einfluss der Frühstücksqualität auf die mentale Leistung" mit fast 400 Realschülern. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass mit einer ausgewogenen Frühstücksgrundlage die geistige Leistungsfähigkeit nachweislich erhöht wird.

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