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Preisverleihung zum Bundeswettbewerb Entente Florale "Unsere Stadt blüht auf"

Datum:
25.08.09
Ort:
Mainz
Redner:
Bundesministerin Ilse Aigner

Es gilt das gesprochene Wort!

Sehr verehrten Damen und Herren,

ein Sprichwort besagt „Es gibt kein Buch, das so viele Seiten hat wie mein Garten“. Das gilt sowohl für private Gärten als auch für öffentliche Grünflächen. Gerade die letzteren finden eine zunehmend größere Aufmerksamkeit.

Stellen Sie sich New York ohne den Central Park, Paris ohne die Tuilerien oder Berlin ohne den Tiergarten vor – die Menschen wären um vieles ärmer.
Nicht umsonst sprechen wir von „Grünen Lungen“. Denn von den vielen Seiten einer qualitätsvollen Grüngestaltung profitieren die Stadtbewohner in besonderem Maße:

  • Die Bürgerinnen und Bürger finden Erholung und Ausgleich in Parks und Gärten.
  • Touristen und Kunden kommen gerne in gepflegte, grüne und bunte Innenstädte.
  • Eine gute Grünplanung verbessert spürbar das innerstädtische Mikroklima.
  • Naturnahe Grünflächen sind wichtige Le­bensräume für unsere Pflanzen- und Tierwelt.

Kurz gesagt, Parks und Gärten sind die idealen Orte, um die Seele baumeln zu lassen und so neue Kraft für den Alltag zu tanken.
Das geht mir nicht anders:
Gäbe es das viele Grün in meiner bayerischen Heimat nicht, würde mir etwas Entscheidendes fehlen, um mich wohl zu fühlen.

Nachhaltige Stadtbegrünung

Die nachhaltige städtische Grünentwicklung spielt auch in der Bundespolitik eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Bundesregierung wirkt im Rahmen der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ darauf hin, dass bis zum Jahr 2020 die Durchgrünung der Siedlungen nochmals deutlich erhöht wird.

Der Wettbewerb „Entente Florale“

Der Wettbewerb „Entente Florale“ liefert einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung dieses Ziels einer nachhaltigen Stadtbegrünung. Die eigentliche Arbeit dabei leisten Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Verwaltung der teil nehmenden Städte und Gemeinden.
Dafür meinen herzlichen Dank. Denn Ihrem Engagement und Ihrer Tatkraft, meine Damen und Herren, ist es letztendlich zu verdanken, dass der Wettbewerb ein Erfolg ist.

Dieser soll über den Tag hinaus wirken.
Eine solche Entwicklung kann allerdings nicht einfach von oben verordnet werden. Sie alle müssen das Thema der Stadtbegrünung zu Ihrer eigenen Sache machen, nur dann kann dieses Ziel erreicht werden. Aber dieser Einsatz für mehr Lebensqualität in unseren Städten lohnt alle Mühen.

Als Bundeslandwirtschaftsministerin stehe ich auch für eine nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume. Auch damit ist dieser Wettbewerb eng verbunden. Zum einen sind da die Millionen Pflanzen, die die privaten und öffentlichen Flächen im wahrsten Sinne des Wortes „zum Blühen bringen“. Diese Pflanzen werden in unseren Gartenbetrieben und Baumschulen angezogen und von Gärtnern gepflanzt und gepflegt. Das ist eine harte, aber auch schöne Arbeit. Es kommt deshalb nicht von ungefähr, dass der gärtnerische Berufsstand diesen Wettbewerb mitträgt.

Dafür möchte ich den Gärtnerinnen und Gärtnern an dieser Stelle ausdrücklich danken.

Zum anderen bietet der Wettbewerb auch vielen Städte und Gemeinden des ländlichen Raums ein gutes Instrument, um Engagement zu aktivieren und den Zusammenhalt zu stärken.

Der Wettbewerb „Grüne Spielplätze“

Lassen Sie mich an dieser Stelle noch auf ein Projekt hinweisen, für das ich kürzlich die Schirmherrschaft übernommen habe: Den Wettbewerb „Grüne Spielplätze“ im Rahmen der Initiative „Die Grüne Stadt“. In diesem Wettbewerb werden vorbildliche Spielplätze ausgezeichnet, bei denen eine abwechselungsreiche, standortgerechte und qualitätsvolle Grüngestaltung eine zentrale Rolle spielt. Kinder sollen beim Spielen Naturzusammenhänge erleben und erlernen können.

Das ist wichtig. Ich würde mich daher freuen, wenn sich auch die hier vertretenen Kommunen an diesem Wettbewerb beteiligen.

Auszeichnung der Teilnehmer

Meine Damen und Herren,

der Wettbewerb „Entente Florale – Unsere Stadt blüht auf“ findet für dieses Jahr seinen Abschluss mit dem schönen Städtefest im ZDF-Fernsehgarten hier in Mainz.

Der Name des Wettbewerbs ist zugleich sein Leitgedanke: Begrünte Städte sind lebens- und liebenswert.

17 Städte sind dieses Jahr dem Leitgedanken gefolgt. Damit kommt der Wettstreit nahezu einer Million Menschen zu Gute:
Sie alle erhalten ein Mehr an Lebensqualität. Das hat mir auch die Jury bestätigt: Sie hat bei ihren Vor-Ort-Besichtigungen durchweg beeindruckende Leistungen gesehen.

Ich freue mich daher schon auf die Auszeichnung der Wettbewerbsteilnehmer gleich im Anschluss.

Gewinner des „Gartenpreis des BMELV“

Ich möchte Ihnen jedoch zunächst den Gewinner des „Gartenpreis des BMELV“ vorstellen. Der Gartenpreis ist ein Sonderpreis meines Hauses innerhalb des Bundeswettbewerbs „Unsere Stadt blüht auf“. Hier prämieren wir eine außergewöhnliche und nachhaltige Garten- und Parkgestaltung.

Die Jury des Wettbewerbs hat mir einen Park vorgeschlagen, der in besonderer Weise den Preiskriterien gerecht wird: Den Wasserpark in Vaterstetten.

Ich bin diesem Vorschlag gerne gefolgt: Mir gefällt vor allem, dass der Wasserpark aufgrund seiner vorbildlichen gärtnerischen Gestaltung ein sehr beliebter Treffpunkt für Jung und Alt geworden ist. Besonders Eltern mit ihren Kindern nutzen den Wasserspielplatz und den Naturspielbereich. Ich wünsche mir, dass dieser Park als Vorbild für möglichst viele ähnliche Anlagen dient.

Herzlichen Glückwunsch!

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Zusatzinformationen

Die Ministerin

Ilse Aigner

App in den Wald

Waldfibel-App (verweist auf: Die Waldfibel)

Die Waldfibel gibt es als Broschüre, App fürs iPhone, iPad und Android Smartphone sowie als Windowsprogramm

"Zu gut für die Tonne"

Brot, Käse, Apfel mit Schriftzug zu gut für die Tonne (verweist auf: Zu gut für die Tonne)

Informationen zur BMELV-Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung

Lebensmittelkennzeichnung

Logo www.lebensmittelklarheit.de (verweist auf: Die Internetplattform www.lebensmittelklarheit.de)

Portal der Verbraucherzentralen, gefördert durch das BMELV im Rahmen der Initiative "Klarheit und Wahrheit"

Lebensmittelsicherheit

Schriftzug von der Internet-Seite www.lebensmittelwarnung.de - Das Portal der Bundesländer (verweist auf: Internetplattform www.lebensmittelwarnung.de der Länder zur Verbraucherinformation über Lebensmittelwarnungen (Öffnet neues Fenster))

Auf einen Blick: Warnungen und Informationen der Öffentlichkeit zur Lebensmittelsicherheit

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