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Verordnung mit Übergangsregelungen zur Einführung der Informationen zur Lebensmittelkette (LMKÜV)

Eingangsformel

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verordnet auf Grund des § 13 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit § 70 Abs. 1 und 4 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches vom 1. September 2005 (BGBl. I Seite 2.618, 3.007) in Verbindung mit § 1 Abs. 2 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I Seite 3.165) und dem Organisationserlass vom 22. November 2005 (BGBl. I Seite 3.197):

§ 1 Übergangsregelung für die Einführung der Informationen zur Lebensmittelkette

Abweichend von Artikel 3 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang II Abschnitt III Nr. 1 und 6 der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, Nr. L 226 Seite 22) dürfen Lebensmittelunternehmer, die Schlachthöfe betreiben,

  1. Schweine bis zum Ablauf des 31. Dezember 2007,
  2. als Haustiere gehaltene Einhufer und Mastkälber bis zum Ablauf des 31. Dezember 2008 und
  3. Rinder, ausgenommen Mastkälber, sowie Schafe und Ziegen bis zum Ablauf des 31. Dezember 2009

auch dann in den Schlachthof verbringen und schlachten, wenn sie für diese Tiere die in Anhang II Abschnitt III Nr. 1 bezeichneten Informationen zur Lebensmittelkette nicht erhalten haben.

§ 2 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 11. Januar 2006 in Kraft.

Gültig ab:
20.06.06

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