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Aigner: Neue Wege bei der Förderung ländlicher Regionen

"LandZukunft" – Start des Modellvorhabens für ländliche Regionen

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute in Berlin das Modellvorhaben „LandZukunft“ gestartet. Mit dem neuen Modellvorhaben wird ein innovativer Weg der Förderung eingeschlagen. Die Teilnehmerregionen konnten sich nicht bewerben, sondern wurden anhand von insgesamt 16 wissenschaftlichen Kriterien wie beispielsweise negativer Bevölkerungsentwicklung oder schlechter Erreichbarkeit von Großstädten ausgewählt. Die so ermittelten 17 peripheren ländlichen Regionen sollen nunmehr unterstützt werden, die regionale Wirtschaft und Beschäftigung zu fördern und den demographischen Wandel zu bewältigen. Die Regionen können dabei relativ selbständig und frei über das Budget und ihre Schwerpunktsetzung entscheiden.

Neben dem Alleinstellungsmerkmal der Konzentration auf periphere ländliche Räume ist die Steuerung über Ziele ein innovatives Element des Modellvorhabens. Regionale Partnerschaften beispielsweise zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern mit Unternehmergeist sollen sich gemeinsam konkrete Ziele setzen, die sie im Rahmen des Vorhabens erreichen möchten. Eine Jury wählt anschließend aus den 17 Regionen vier Modellregionen aus, mit denen Zielvereinbarungen geschlossen werden und die das Bundeslandwirtschaftsministerium bei der Umsetzung ihrer Strategien fördert. Insgesamt stehen für das Vorhaben im Zeitraum 2011 bis 2014 neun Millionen Euro zur Verfügung.

„Wir wollen Freiräume schaffen, damit Innovationen entstehen und gute Ideen zügig umgesetzt werden können“, sagte Aigner. Aus den Projektideen der Modellregionen könnten anschließend vergleichbare Regionen lernen. Mit den Ergebnissen möchte man die Förderung ländlicher Räume weiterentwickeln, um peripheren ländlichen Regionen noch gezielter helfen zu können.

Webseite zum Modellvorhaben LandZukunft

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