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Vermeidung von Rückwürfen in der Fischerei wird zentrales Reformthema

Staatssekretär Kloos begrüßt neuen Vorstoß der EU-Kommission

Deutschland begrüßt, dass die EU-Kommission die Vermeidung von Rückwürfen in der Fischerei zu einem zentralen Thema der anstehenden Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) machen will.

"Es ist höchste Zeit, dass wir endlich Rückwurfverbote einführen, um der unverantwortlichen Verschwendung von Meerestieren ein Ende zu setzen", betonte Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, anlässlich des Treffens der EU-Fischereiminister mit Kommissarin Damanaki am 1. März in Brüssel.

Deutschland drängt schon seit geraumer Zeit auf die schrittweise Einführung von Rückwurfverboten und Anlandegeboten und hat dazu bereits konkrete Konzepte vorgelegt. Umso erfreulicher sei es, dass die Kommission die deutsche Forderung jetzt aufgreife und konkrete Maßnahmen vorschlage, erklärte der Staatssekretär.

Am Rande des Fischereiministertreffen untermauerten Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Dänemark in einer gemeinsamen Erklärung ihre Forderung, Rückwurfverbote und "echte" Fangquoten anstelle von Anlandequoten einzuführen. Gleichzeitig unterstrichen sie ihre kritische Haltung gegenüber einem reinen Fangaufwandssystem.

Die von Deutschland vertretenen Positionen fanden während der offenen und konstruktiven Debatte breite Unterstützung. Kommissarin Damanaki kündigte abschließend an, auf der Basis der geführten Diskussion konkrete Vorschläge für Maßnahmen zur Reduzierung von Rückwürfen zu entwickeln.

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