Navigation und Service

Geht die Herstellung von E10 zu Lasten der Welternährung?

Grundsätzlich gilt: Der Anbau von Nahrungsmitteln muss Vorrang haben vor dem Anbau von Energiepflanzen. Auf die Produktionsmenge haben neben der Marktentwicklung auch Witterung, Produktivität, Ernte- und Nachernteverluste Einfluss.

Kuchendiagramm zeigt, dass knapp 30 % zur Ethanolherstellung verwendet werden. Globaler Zuckerverbrauch 2010, Quelle: BMELV

Mit rund 144 Millionen Tonnen (2008) fließen aber nur rund 6,4 Prozent der Weltgetreideernte (2,2 Milliarden Tonnen) in die Produktion von Biokraftstoffen. Und nur auf zwei bis drei Prozent der weltweiten Ackerflächen werden derzeit Energiepflanzen wie Raps, Mais, Zuckerrohr oder Ölpalmen angebaut.

Richtig ist aber auch: Hunger ist vor allem ein Armutsproblem. Es hat mit Verteilungsgerechtigkeit zu tun und bedeutet nicht, dass grundsätzlich zu wenig Nahrungsmittel produziert würden.

Siehe hierzu auch

Weitere Fragen:

Diese Seite

Zusatzinformationen

Häufig gestellte Fragen

Logo für Energiekonzept der Bundesregierung (verweist auf: Energiekonzept 2050 der Bundesregierung (Öffnet neues Fenster))

Energiekonzept der Bundesregierung

Unternavigation aller Website-Bereiche