Wozu soll die Kartoffelsorte Amflora verwendet werden?
Amflora wurde für die technisch-industrielle Nutzung entwickelt. Eine Nutzung als Lebensmittel ist nicht vorgesehen. Amflora bildet reine Amylopektin - Stärke für technische Anwendungen in der Stärke - Industrie. Herkömmliche Kartoffeln produzieren dagegen ein Stärkegemisch aus Amylopektin und Amylose. In vielen technischen Anwendungen der Papier-, Garn- oder Klebstoffindustrie ist reines Amylopektin vorteilhaft, weil es nicht geliert. Dadurch, dass eine Trennung des Stärkegemischs nicht mehr notwendig ist, können im Produktionsprozess Rohstoffe wie Wasser und Zusatzstoffe sowie Energie gespart werden.
Die Pressrückstände der Stärkeherstellung (Kartoffelpülpe) können als Futtermittel oder in Biogasanlagen verwendet werden. BASF hat allerdings zugesagt, dass die Pülpe in Deutschland nicht verfüttert wird, sondern ausschließlich in Biogasanlagen verwertet werden soll.
Weitere Fragen:
- Wozu soll die Kartoffelsorte Amflora verwendet werden?
- Wie sicher ist Amflora und wer hat die Sicherheit überprüft?
- Welche nationalen Behörden haben sich mit den Zulassungsanträgen befasst?
- Wie ist das in Amflora vorhandene Resistenz-Gen zu beurteilen?
- Besteht bei Verzehr der Amflora-Kartoffel eine Gefahr für den Menschen?
- Welche Auflagen gelten für den Anbau von Amflora?
- Bestehen Gefahren durch Pollenflug?
- Ist auf eine andere Art eine Vermischung auf dem Acker möglich?
- Wer trägt die Haftung im Fall von Verunreinigungen, Vermischungen oder Auskreuzung?
- Hat Deutschland der Genehmigung zum Anbau zugestimmt?

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