Forschungsreport
Der Forschungsreport widmet sich dem Thema "Klimaschutz". Im Eingangsbeitrag geht es um die Möglichkeiten und Grenzen, mithilfe mathematischer Modellierungen verschiedener Klimaszenarien und ihre Auswirkungen auf die Landwirtschaft zu analysieren.
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Die Kampagne hat gerade bei uns gute Voraussetzungen, auf fruchtbaren Boden zu fallen. Viele Deutsche interessieren sich für den Wald und nutzen ihn als Erholungsraum. Auch ökonomisch ist er nicht zu unterschätzen. Im aktuellen Heft beleuchten sieben Beiträge den Wald aus Sicht der Forschung. Es geht um den Wald der Zukunft, um die Rolle des Waldes als Wasserspeicher, um die Rettung der Tropenwälder, um die Kontamination von Wildtieren und Pilzen 25 Jahre nach Tschernobyl sowie – alle vier Jahre wieder – um Maikäfer.
Der Ökologische Landbau ist ein kleiner, aber dynamisch wachsender Bereich der Agrar- und Lebensmittelproduktion - ein System, das in vielerlei Hinsicht durch seine Umweltverträglichkeit besticht. Hinzu kommen weitere Aktivposten wie die hohen Ansprüche an tiergerechte Haltungsformen oder die Erhöhung der Biodiversität in der Kulturlandschaft. Damit diese Ansprüche in der Realität noch besser umgesetzt werden können, bedarf es vielfältiger Forschungsanstrengungen. Im Themenschwerpunkt des Heftes werden aktuelle Ergebnisse vorgestellt.
Im Agrar- und Ernährungsbereich kann die Biologische Vielfalt durch Nutzung geschützt werden. Die Vielfalt beispielsweise von Gewürzpflanzen wirkt sich auf die Qualität unserer Speisen und Gerichte aus. Weniger offensichtlich ist da schon, dass die Produktbeschaffenheit von Lebensmitteln wie Käse oder Wurst nicht unerheblich von der Vielfalt der Mikroorganismen abhängt, die an ihrer Reifung beteiligt sind. Dabei steht die Frage im Raum: Wieviel Vielfalt ist sinnvoll und erwünscht?
Klimawandel, Globalisierung in Reise- und Warenverkehr, pandemische Ausbreitung von Seuchen – all dies zeigt, dass sich Forschungsanstrengungen nicht auf den nationalen Rahmen beschränken können. Dies gilt auch für die Ressortforschung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), die schon lange über Ländergrenzen hinweg kooperiert und zunehmend international sichtbar wird. Einige dieser Aktivitäten exemplarisch vorzustellen ist Ziel des Themenschwerpunkts in der aktuellen Ausgabe des ForschungsReports.
In letzter Zeit wurde in der Öffentlichkeit vor allem die energetische Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen diskutiert, sei es als Biomasse in Biogasanlagen oder als Ersatz für erdölbasierte Kraftstoffe in Form von Bioethanol oder Biodiesel. Was auf den ersten Blick sinnvoll erscheint, zum Beispiel hinsichtlich des Klimaschutzes, offenbart beim näheren Hinsehen durchaus seine Tücken.
Die Beiträge im Themenschwerpunkt dieses Heftes geben einen Einblick in Projekte der BMELV-Ressortforschung, die sich mit dieser Thematik beschäftigen.
Wenn wir in Mitteleuropa über das Thema Ernährung nachdenken, kommen schnell Begriffe wie "Übergewicht" oder "ernährungsbedingte Krankheiten" in den Sinn. Global betrachtet sind dies jedoch im wahrsten Sinne des Wortes "Luxusprobleme". Auch im Jahr 2008 litten am 16. Oktober, dem Welternährungstag, rund 850 Millionen Menschen an Hunger.
Die Beiträge im Themenschwerpunkt dieses Heftes geben einen Einblick in Projekte der BMELV-Ressortforschung, die sich mit dieser Thematik beschäftigen.
Das Thema "Leuchttürme der Forschung" mag auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich erscheinen, gerade für Forschungseinrichtungen aus dem Agrarbereich. Leuchttürme bringen Licht in die Dunkelheit. Genau das tut die Forschung auch – sie erhellt bislang unbekannte Sachverhalte, bringt also auch Licht ins Dunkle, macht Dinge sichtbar.
Fast jeder Dritte in Deutschland – Tendenz steigend – ist in irgendeiner Weise von Allergien betroffen. Bei den einen sorgen Pollen für verquollene Augen und Niesattacken, andere reagieren empfindlich auf Lebensmittel wie glutenhaltige Getreideprodukte oder bestimmte Gemüsearten. Bei nicht wenigen führen allergen wirkende Substanzen in Kosmetika oder Kleidungsstücken zu Hautreizungen.
Probiotische Milchprodukte stehen seit mittlerweile fast 20 Jahren in Deutschland in den Kühlregalen der Supermärkte. Dennoch können Probiotika – wie die gemeinsame Bezeichnung für gesundheitsfördernde Mikroorganismen und die mit ihnen hergestellten Lebensmittel lautet – nach wie vor die Gemüter erhitzen. Für die einen sind Probiotika funktionelle Lebensmittel im besten Sinne des Wortes, die zu Erhalt und Förderung der Gesundheit beitragen können, für die anderen sind sie eine Werbemasche der Lebensmittelindustrie, um überteuerte Lebensmittel an den Kunden zu bringen.